Bayern: Starnberger See

Der See

Bei einer Länge von 20 Kilometern und einer Breite von bis zu 5 Kilometern kommt der Starnberger See auf eine Wasserfläche von 57 Quadratkilometer. Die tiefste Stelle liegt bei 127 Meter, die durchschnittliche Wasssertiefe beträgt 50 Meter. Der Starnberger See hat also sehr viel Wasserfläche zum beangeln. Die Frischwasserzufuhr erfolgt durch einige kleinere Bäche und Quellen, der einzige Abfluss ist die Würm. Nach diesem wurde der See auch früher benannt, er hieß ehemals Würmsee.

Er liegt nur etwa eine halbe Autostunde von München entfernt südwestlich der Stadt und ist ein beliebtes Ausflugsziel nicht nur für Münchener sondern auch für Gäste aus der ganzen Welt. Leider findest du am Starnberger See die Situation vor, dass die meisten Ufer privat bebaut sind und dort kein Zugang besteht. Es gibt nur wenige öffentliche Ufer und Stege von denen du angeln kannst. Es ist also angebracht, sich ein Boot zu mieten und sein Glück vom Boot aus zu versuchen.

Fischarten

  • Renke
  • Seeforelle
  • Saibling
  • Hecht
  • Barsch
  • Zander
  • Wels
  • Karpfen
  • Schleie
  • Rotauge, Rotfeder, Brassen

Angelsaison

Die Angelsaison am Starnberger See geht vom 1. April bis zum 1. November. Es darf von 6 Uhr bis 23 Uhr geangelt werden, vom Boot aus bis Sonnenuntergang.

Mindestmaße und Schonzeiten

FischartMindestmaßSchonzeitEntnahmebegrenzung
Aal50 cm5 Stück
Renke30 cm01.10 – 31.12.5 Stück
Seesaibling28 cm01.10. – 15.01.5 Stück
Seeforelle60 cm01.10. – 15.01.5 Stück
Hecht50 cm15.02. – 15.04.5 Stück
Zander50 cm15.03. – 30.04.5 Stück
Karpfen35 cm5 Stück
Barsch25 Stück

Bei den anderen Fischarten beachte die gesetzlichen Vorgaben. Für diese Fischarten gibt es auch keine Entnahmequoten.

Regelungen

Beim Bootsangeln sind Verbrennermotore und Echolote verboten, Elektromotore sind allerdings erlaubt.

Von Schilfgürteln ist ein Abstand von 50 Metern zu halten, sie dürfen auch nicht vom Ufer aus betreten werden.

Es gibt einige Zonen in denen nicht geangelt werden darf. Erkundige dich vor Ort nach den Schutzzonen und Fischereirechtsgrenzen sowie weiteren regionalen Regelungen.

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