Atlantischer Tarpun (Megalops atlanticus)

Atlantischer Tarpun (Megalops atlanticus)
Bild Creator: Albert kok
Lizenz: Creative Commons 3.0
Die Originaldatei finden Sie hier.


Atlantischer Tarpun (Megalops atlanticus)

Atlantischer Tarpun (Megalops atlanticus)
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Fischatlas: Der atlantische Tarpon

Lateinischer Name: Megalops atlanticus
Weitere Namen: Tarpun, Silberfisch
Angola: Peixe-prata
Azoren: Peixe-prata, Tarpão, Tarpon
Kolumbien: Sabalete, Sábalo, Savarreta
Englischer Name: Tarpon
Costa Rica: Sábalo real
Cuba: Grand-écaille, Sábalo, Silverfish, Silverking, Tarpon
Dominikanische Republik: Sábalo
Französischer Name: Tarpon, Tarpon argenté, Tarpon atlantique
Haiti: Grand-écaille
Nicaragua: Sabaloreal, Tapam
Portugiesischer Name: Peixe-prata-do-atlântico, Tainha-congo, Tarpao, Tarpão-do-Atlântico
USA: Sábalo, Silverfish, Silverking, Tarpon

Länge: bis max. ca. 2,50 m
Gewicht: bis max. ca. 161 Pfund
Alter: bis maximal 55 Jahre
Laichzeit:
Vorkommen/Lebensraum: östlicher Atlantik von Senegal bis Angola (gelegentlich auch in Portugal und der südlichen Atlantikküste Frankreichs, sowie den Azoren), westlicher Atlantik von North Carolina bis Bahia in Brasilien (gelegentlich im Norden bis Nova Scotia), in der Karibik und im Golf von Mexiko
Vorkommen/Wassertiefen: der Tarpon lebt in küstennahen Gewässern, in Buchten und Lagunen mit Mangrovenbewuchs, nicht nur im Salzwasser, sondern auch in brackigen Gewässern und in Flussmündungen auch im Süßwasser. Die bevorzugte Wassertiefe liegt bei 0 - 15 m, er kommt auch in Wassertiefen von bis zu 30 m vor
Erkennungskennzeichen: große, silbrig glänzende Schuppen, Rücken blaugrau, Bauch silbern. Maul stark oberständig mit schräger Mundspalte. Die Schwanzflosse ist tief gegabelt
Nahrung: Schwarmfische wie Sardinen, Meeräschen, Snooks und auch Krabben

Besonderheiten: die Schwimmblase des Tarpons ist sehr groß und mit der Speiseröhre verbunden. Sie kann mit Luft gefüllt werden, wodurch er imstande ist, in sauerstofarmen Gewässern zu leben

Interessant ist, dass der Tarpon zur Gruppe der Elopomorpha gehört zu der neben den Tarpunartigen auch die Aalartigen gehören. Er ist also dem Aal näher als dem Hering. In der Angelliteratur wird er eher als `großer Hering´ bezeichnet, was ganz klar der Opptik geschuldet ist. Deshalb führe ich ihn der einfacheren Auffindbarkeit zuliebe bei den Herinsartigen auf.

Vom Tarpon gibt es auch eine Indopazifische Art. Er erreicht allerdings nur eine Länge von maximal 45 Zentimetern, dennoch ist er in seinem Verbreitungsraum Ziel von Hochseeanglern. Kulinarisch ist sein Wert eher untergeordnet.


Atlantischer Tarpun (Megalops atlanticus)

Atlantischer Tarpun (Megalops atlanticus)
Bild Creator: NOAA's Southeast Fisheries Science Center
Lizenz: Public Domain
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Angelmethoden:

Der Tarpon ist aus verschiedenen Gründen ein beliebter Angelfisch. Er erreicht nicht nur richtig kapitale Größen, er ist auch ein wilder Kämpfer, der oftmals beim Drill Sieger bleibt.

In den klaren Gewässern der Flachwassergebiete des westlichen Atlantiks kann der Tarpon oftmals auf Sicht beangelt werden. Er geht an Spinnköder ebenso wie an Fliegen. Einen kapitalen Tarpon auf Sicht mit der Fliege anzuwerfen, ist schon ein besonderes Erlebnis für sich. Wenn er dann auch noch beißt, hat man als Angler eine gute Geschichte zum Erzählen, egal wie der Drill ausgeht.

Dass der Angler eine höchst belastbare Angelausrüstung benötigt, ist wohl selbstverständlich. Achten Sie auf allerbeste Qualität und darauf, dass nirgendwo eine Schwachstelle vorhanden ist. Und achten Sie auf reichlich Backing auf der Spule, denn der Tarpon reißt bei seinen Fluchten sehr viele Meter von der Rolle.

Auch beim Angeln auf Tarpon ist es sinnvoll, sich einem erfahrenen Guide vor Ort anzuvertrauen, den er kennt die Gewässer und die Eigenheiten der regionalen Spezies.


Verwertung:

Das Fleisch des Tarpons wird frisch wie auch eingesalzen verwertet, in Kolumbien wird der Tarpon inzwischen auch in Aquakulturen gezüchtet.



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