Der Amazonas und sein Einzugsgebiet

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Das Amazonas Delta

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Arapaima gigas

Arapaima gigas
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Peacock Bass

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Schwarzer Piranha (Serrasalmus rhombeus)

Schwarzer Piranha (Serrasalmus rhombeus)
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Red-Eye Piranha (Serrasalmus rhombeus)

Red-Eye Piranha (Serrasalmus rhombeus)
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Angeln am Amazonas

Der Amazonas ist der größte Strom der Erde, er durchquert fast den ganzen südamerikanischen Kontinent von Westen nach Osten, durch Peru und Brasilien. Sei Status als längster Fluss der Erde ist umstritten, der als wasserreichster Fluss ist eindeutig. Bei mittlerem Wasserstand führ der Amazonas 70 mal mehr Wasser als der Rhein.

Dreihundert Kilometer südlich des Äquators fließt er durch tropischen Regenwald, wo die Besiedelung ostmals spärlich ist. Zusammen mit den unzähligen Nebenflüssen ist das Amazonasgebiet gigantisch groß, in Brasilien ist der Fluss oftmals mehrere Kilometer breit und kann bei Hochwasser auf bis zu 60 Kilometer Breite anschwellen.

Bei so viel Wasser kann man sich leicht ausmalen, dass es auch viele Fische gibt. Und das ist dann auch Wirklichkeit, die Fischvielfalt ist riesig. Manche der dort vorkommenden Fischarten sind uns vielleicht namentlich bekannt, allerdings wird den meisten nicht bekannt sein, wie kampfstark die Fische sind.


Allen voran steht der Arapaima (Arapaima gigas), auch Pirarucu oder in Peru Paiche genannt, der zu den größten im Süßwasser lebenden Raubfischen gehört. Der Arapaima (das bedeutet: "Roter Fisch") gehört zu den Knochenzünglern und kann mehrere Meter lang werden bei einem Gewicht von bis zu 180 Kilogramm. Auch wenn nicht alle Arapaimas so groß werden, hat man eine Menge zu drillen.

Dazu kommen Pfauenaugenbarsche (Cichla orinocensis - englisch: Peacock Bass, brasilianisch: Tucunaré, venezolanisch: Pavón), die gerne in ruhigen Seitenarmen leben, die bis über 60 cm lang und über 12 Pfund schwer werden können. Das sind wilde Kämpfer, die mit sehr großen Wobblern gefangen werden. Der Peacock Bass ist ein beliebter Angelfisch und ebenso beliebter Küchenfisch.

Sehr interessant isat auch das Gaponga Angeln in kleinen Seitengewässern, das vom kleinen Kanu aus betrieben wird. Dabei werden die Fischarten gefangen, die ins Wasser gefallene Früchte fressen. Das Anlocken erfolgt mit einem Stock, an dem ein kurzes Seil mit einem Gewicht am Ende befestigt ist. Dieses wird unregelmäßig auf die Wasseroberfläche geschlagen und das Herabfallen einer Frucht imitiert. Geangelt wird dabei mit Früchten und der Pose oder besser noch mit freier Leine.

Der Schwarze Piranha (Serrasalmus rhombeus) ist mit seinem Gebiss enorm beeindruckend. Auch er wird mit der Angel gefangen. Der Schwarze Piranha ist zwar grundsätzlich für den Menschen nicht gefährlich, jedoch kann er einem bei unsachgemäßem Umgang tiefe und vor allem schlecht verheilende Wunden zufügen. Also hüten Sie sich vor den Zähnen, wenn Sie welche gefangen haben.


Für die meisten Fische im Amazonas reicht Ihnen eine 2,40 - 2,70 Meter lange Spinnrute mit einem Wurfgewicht von 30 - 80 g und kräftigem Rückgrat. Egal ob Sie eine Stationärrolle oder eine Multirolle bevorzugen, sie muss in jedem Fall äußerst robust sein, denn die Amazonas-Fische zerlegen sie sonst in Kleinteile.

Dazu nehmen Sie eine gute geflochtene Schnur mit 10 Kilogramm Tragkraft und schalten als Schockabsorber ein monofiles Vorfach vor. Nehmen Sie einige Stahlvorfächer mit und Vorfächer aus Hardmono, damit sind Sie fürs Erste gut gerüstet.

Geangelt wird mit mindestens handlangen Wobblern, entweder flach laufenden oder Oberflächenwobblern. Tiefläufer bergen die Gefahr von Hängern, der Amazonas ist im Allgmeinen kräftig bewachsen.



Viele Angelreiseanbieter haben auch Brasilien und den Amazonas im Programm. Schauen Sie sich das Angebot gut an und entscheiden Sie auch nach Ihrem Bauchgefühl. Mit persönlich hat Gaponga.de sehr gut gefallen.

Gaponga bietet unter anderem auch Angeln mit indianischen Guides, d.h. Guides, die aus den Amazonas ihre Heimat nennen, den Fluss bestens kennen und Angeln ohne Hektik und Stress inmitten der Natürlichkeit des Regenwaldes bieten. Angeln ist ja letztendlich ein Naturerlebnis - was manche leider inzwischen vergessen haben.



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