kleine Bachforelle kleine Bachforelle

kleine Bachforelle aus einer kleinen dänischen Au
Foto: Sönke Städtler

Bachforelle

Bachforelle
Bild Creator: Apple2000
Lizenz: Creative-Commons
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Fischatlas: Die Bachforelle

Lateinischer Name: Salmo trutta fario
Weitere Namen: Flussforelle, Bergforelle, Fario, Steinforelle (kleinwüchsige Exemplare aus nahrumgsarmen Gewässern)
Dänischer Name: Bækørred
Englischer Name: Brown Trout, River trout, Brook Trout
Finnischer Name:
Französischer Name: Truite de rivière, Truite brune, Truite fario
Italienischer Name: Trota fario
Niederländischer Name: Beekforel
Norwegischer Name: Bekkørret, Bekkaure
Portugiesischer Name:
Schwedischer Name: Bäcköring
Spanischer Name: Trucha comun

Länge: bis max. ca. 80 cm
Gewicht: bis max. ca. 20 Pfund
Vorkommen/Lebensraum: ganz Europa bis zur Wolga, nicht in Griechenland, Korsika, Sizilien, Sardinien; liebt sauerstoffreiche und saubere Gewässer bis max. 20° Wassertemperatur, nicht nur in Alpenflüssen und Seen, auch in den sanfter fliessenden Auen Dänemarks und Norddeutschlands
Erkennungskennzeichen: spindelförmiger Körper, Rücken grünlich/bräunlich, Seiten Brauntöne mit auffallenden roten Punkten, Bauch hell, Fettflosse
Nahrung: Wasser- und Fluginsekten, Würmer, Maden, Schnecken, Kleinfische



Lake Trout (Salvelinus namaycush)

Lake Trout (Salvelinus namaycush)
Bild Creator: Burnopfielder1
Lizenz: gemeinfrei
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kapitale Bachforelle von 3 Pfund kapitale Bachforelle von 3 Pfund kapitale Bachforelle von 3 Pfund

kapitale Bachforelle von 3 Pfund aus der Berufsfischerei in einer Gastronomieküche
Foto: Peter Franzen

Angelmethoden:

Auf die Bachforelle wird sehr gerne und erfolgreich mit der Fliegenrute geangelt. Sie geht auf Trockenfliegen ebenso wie auf Naßfliegen, Nymphen und Streamer. Verhalten Sie sich am Wasser sehr vorsichtig, die Bachforelle ist ein scheues Tier, das schnell reißaus nimmt und sich bei Gefahr gut versteckt. Eine vergrämte Bachforelle lassen Sie besser für einige Stunden in Ruhe und beangeln sie später am Tag nochmals.

Auch das Angeln mit der Spinnrute verspricht gute Erfolge. Nehmen Sie kleine Spinner, Blinker, Wobbler oder Twister und suchen Sie ihre Untestände ab: ausgespülte Ufer, überhängende Zweige oder Bewuchs, Krautfahnen im Wasser. Man muß zwar sehr genau werfen, aber der Erfolg entschädigt für die Stunden der Konzentration. Sind Steine im Wasser, steht die Bachforelle gerne im Strömungsschatten und wartet auf vorbeitreibende Nahrung. Ansonsten suchen Sie sauerstoffreiche Stellen, wie z.B. hinter Wehren, in und hinter Rauschen.

Natürlich kann die Bachforelle auch mit Naturködern geangelt werden. Aber Hand aufs Herz: wollen Sie wirklich diesem edlen Räuber mit einem Wurm auf die Schuppen rücken?



Verwertung:

Das Fleisch einer Bachforelle aus einem Gebirgsfluß, die sich nur von Flohkrebsen ernährt hat, ist wie beim Lachs rosa gefärbt und ausgesprochen delikat. Man sollte es vorsichtig und mit Respekt behandeln, dann wird nicht nur der Kampf an der Angelrute im Gedachtnis bleiben, sondern auch der Genuß auf dem Gaumen. Leicht mehliert, sanft in Butter braten, dazu Kartöffelchen und ein grüner Salat, mehr braucht es nicht für eine perfekte Mahlzeit. Ach ja: ein leichter Riesling oder Chardonnay begleiten perfekt den edlen Salmoniden auf seinem letzten Gang.


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