Fischatlas: Meerbarsche

Von den mehrere tausend Barscharten leben bekannte Arten im Süßwasser, wie der europäische Flußbarsch, der Schwarzbarsch oder der Nilbarsch, die meisten sind jedoch im Salzwasser zufinden.

Der wichtigste in Süd- und Mitteleuropa ist wohl der Wolfsbarsch, der seinen Weg inzwischen bis an die dänischen Küsten gefunden hat und auch dort erbeutet wird. Zentren der Wolfsbarschangelei sind aber eher in Südengland, Irland, Niederlande, Spanien und Frankreich.

Während der Wolfsbarsch nur einige Pfund erreicht, sind andere Arten deutlich gewichtiger und erreichen ein hohes Alter. Hier sind die Zackenbarsche, Wrackbarsche und Riffbarsche zu nennen. Drills dieser Fische sind kräftezehrend, nicht nur wegen ihres Gewichtes und ihrer Kraft, sondern auch, weil man sie im Drill schnellstmöglich aus dem Einflußbereich der Wracks und Riffs bringen muß, damit die Schnur nicht durchgerieben wird.

Von anglerischer Bedeutung ist der Adlerfisch, der von den Niederlande bis Gibraltar und im Mittelmeer gefangen wird und wild an der Angeln kämpft. Auch der Bluefish (Blaufisch) wird gerne gefangen, er ist ebenfalls sehr ungestüm an der Angel und fordert dem Angler alles ab. Der St. Pierre (Heringskönig) ist eine skurrile Erscheinung und ein teurer Speisefisch, der in den besten Restaurants der Welt serviert wird.

Viele weitere Fischarten gehören zur Ordnung der Stachelträger, werden aber gesondert aufgeführt. Hier sind die Makrelen und Thune, die Meerbrassen, Meeräschen, Lippfische, Knurrhähne und Schwertfische zu nennen.


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